Anja Slomma - Praxis für Logopädie & neuromotorische Entwicklungsförderung

Willkommen

auf meiner Homepage „Bewegt zur Sprache“...

... hier finden Sie Informationen rund um das Thema Sprachentwicklung, deren Störungen, Begleiterscheinungen, Ursachen und meine Therapiemöglichkeiten dazu.

Die Sprachentwicklung ist ein sehr komplexer und störanfälliger Prozess. Die Praxis und meine Erfahrungen zeigen, dass die zu behandelnden Kinder nicht nur sprachliche Defizite aufweisen. Zusätzlich können Probleme hinsichtlich der Koordination, des Tonus und des Gleichgewichts auftreten. Diese sind oftmals begleitet von Wahrnehmungsstörungen, Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten.

Daher ist meine Förderung ganzheitlich, individuell und richtet sich nach der Natur. Dabei beachte ich die Reihenfolge der sprachlichen Entwicklung, nutze und praktiziere in meiner Therapie die Verbindung von Bewegung, Sprechen und Denken.

  • Gehen

  • Gehen - Bewegung

    Das erste Lebensjahr ist motorisch und sensorisch elementar wichtig für die Entwicklung eines Kindes. Der Ursprung der Motorik sind Reflexe. Sie sind erste Bewegungsmuster des Kindes und werden durch neue verfeinerte motorische Bewegungen integriert. Somit erklärt sich die Reihenfolge der motorischen Entwicklung: Rollen, Kriechen, Krabbeln, Aufrichten, Laufen. Durch die immer größer werdende Mobilität des Kindes entwickelt sich neben der Grobmotorik die Motorik und Wahrnehmung der Augen. Ständig trainiert und somit verbessert werden der Tonus, das Gleichgewicht, die Hörwahrnehmung und -verarbeitung, das Tastsystem und die Feinmotorik. Das größte Ziel ist eine Seitigkeitsentwicklung der Ohren, der Augen, der Hände und der Füße (Lateralität).

  • Sprechen

  • Sprechen

    Im ersten Lebensjahr beginnt neben der motorischen und sensorischen Entwicklung bereits die vorsprachliche Phase. Das Kind lallt, spielt, erkennt Wort- und Satzgrenzen, Intonationen, Sprachrhythmen und natürlich die Stimme seiner Mama. Das Sprachverständnis beginnt sich zu entwickeln und eine erste Kommunikation ist möglich. Mit dem 1. Lebensjahr kommt das erste Wort und der Wortschatz wächst danach stetig. Die ersten Laute werden gebildet und versucht, in das Sprachsystem einzupassen. Das Kind lernt viele neue Wörter und ist mit 3 Jahren in der Lage, diese zu Wortkombinationen zusammenzusetzen und erste Sätze zu bilden. Das geschieht lautlich fast fehlerfrei und mit einem kindlich altersgemäßen Wortschatz.

  • Denken

    Denken
  • Denken

    Zeigt das Kind eine optimale physiologische Entwicklung der Motorik und der Sinneswahrnehmungen, erlangt es eine geistige Reife. Es hat somit die besten Voraussetzungen für das Sprechen und die Sprachbildung. Mit diesen Grundlagen und einem guten Sprachverständnis entwickeln sich Denkprozesse. Diese sind natürlich immer geprägt von Erfahrungen und Weltwissen und unterliegen damit einem unendlichen Entwicklungsprozess.