Neuromotorische Entwicklungsförderung
Neuromotorische Entwicklungsförderung
- Wieso unterstützend diese Therapieform?
Zunehmend zeigen die Kinder die bei uns vorstellig werden vielschichtige Probleme in den Bereichen Bewegung, Sprache oder Wahrnehmung. Dabei kann eine gezielte neuromotorische Förderung helfen, diese Defizite aufzuholen und somit Grundlagen für das optimale Lernen zu schaffen. - Was ist eine neuromotorische Entwicklungsförderung?
Die neuromotorische Entwicklungsförderung ist ein Ansatz aus der Therapie und Pädagogik, der sich damit beschäftigt, wie sich Bewegung, Gehirn und Entwicklung gegenseitig beeinflussen. - Was passiert da genau?
Im Zusammenhang beschrieben heißt das, man fördert gezielt die Entwicklung des Gehirns durch Bewegung und Körpererfahrungen. Durch die neuromotorische Entwicklungsförderung wird das Gehirn vernetzt, die Wahrnehmung verbessert (Sehen, Hören, Fühlen), die Konzentration und das Lernen gestärkt und eine emotionale Stabilität entwickelt. Sie basiert auf der Idee, dass bestimmte frühkindliche Bewegungsmuster wichtig sind (z. B. Krabbeln, Rollen), denn wenn diese nicht ausreichend entwickelt oder „übersprungen“ wurden, kann es später zu Schwierigkeiten in verschiedenen Entwicklungsbereichen kommen, z. B. Konzentration, Koordination, Lernen (Lesen, Schreiben) Sprechen, Verhalten. - Wie sieht so eine Förderung aus?
Die Förderung erfolgt meist durch einfache, gezielte Bewegungen, die direkt auf das Nervensystem wirken und helfen, Verbindungen im Gehirn zu stärken. - Für wen sollte eine neuromotorische Förderung unterstützend eingesetzt werden? Neuromotorische Entwicklungsförderung wird häufig eingesetzt bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen auf allen Bereichen, Lern- oder Konzentrationsproblemen, motorischen Schwierigkeiten, AD(H)S oder Wahrnehmungsstörungen.
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